Nachmittagswanderung auf den Ratenpass

 

Glarner Senioren auf dem Gottschalkenberg

Von: mitg.

 

Am Mittwoch, 12. Mai 2016, starteten gegen 90 Seniorinnen und Senioren von Linthal und Elm bis Bilten mit zwei modernen Cars auf den Raten, um von dort auf den Gottschalkenberg zu wandern. «Ä gfreuti Sach!», meinte die Organisatorin Gertrud Schwander, die seit Jahren viele Exkursionen für den Glarner Seniorenverband perfekt vorbereitet hatte. Mit der von idealem Wetter begleiteten Exkursion krönte sie ihren Rücktritt mit einem fulmianten Abschluss.

Die zügisten Wanderer, die den Gottschalkenberg als Erste erreicht hatten, vor dem Hintergrundpanorama der Glarner Alpen. (Foto: Barbara Speich, Obstalden)
Die zügisten Wanderer, die den Gottschalkenberg als Erste erreicht hatten, vor dem Hintergrundpanorama der Glarner Alpen. (Foto: Barbara Speich, Obstalden)

Zwei Cars waren notwendig, um den Ansturm von Anmeldungen aufzufangen. Verantwortlich für die Fahrt waren die Autobetriebe Niederer, Filzbach, die einen Zusatzcar von Tödireisen Glarus anforderten. Präsident Kaspar Zimmermann und Kassier Peter Züger betreuten den einen Bus, Gertrud Schwander und Richi Brenner den andern. Gertrud Schwander brachte nach ihrer Begrüssung interessante Informationen über das Hochmoor in Rothenturm, auf das man bei der Fahrt auf den Raten wie auch auf der Rückfahrt über Sattel eine prächtige Sicht hatte. Auf dem Raten entstiegen die meisten den Autocars und wanderten zügig hinauf zum Gottschalkenberg, eine etwa ¾-stündige Strecke. Dort suchten sie vorerst den Aussichtpunkt «Bellevue» mit herrlicher Sicht auf den Zürichsee. Anderseits konnte man gegen Südwesten das wuchtige Alpenpanorama mit Tödi und Glärnischmassiv bewundern.

Gesellig und gemütlich war es beim Vespern im Restaurant Gottschalkenberg, wo ein freundlich-speditiver Service und eine vorzügliche Küche Leib und Seele erfreuten.

Ein besonderer Genuss war fürs Auge die Fahrt über Alosen und entlang dem Aegerisee, sodann Morgarten und Sattel. Eine besondere Stimmung erzeugte die niedergehende Sonne über dem leicht dunstigen Naturschutzgelände bei Rothenturm und der dreifachen Altmatt. Gertrud Schwander gehört für ihren langjährigen Einsatz als Organisatorin der herzlichste Dank. Mit ihren «Abschieds»-Event hinterlässt sie eine vorzügliche Visitenkarte. Man wird sie vermissen!

 

Quelle: glarus24.ch

 

zurück